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<rss version="0.92"><channel><title>Molwanîen, das Land des schadhaften Lächelns</title><link>http://molwanien.blog.co.uk/</link><description>Wer seinen Fuss auf molwanische Erde setzt, wird von diesem Land verzaubert sein. </description><language>de-DE</language><docs>http://backend.userland.com/rss092</docs><image><title>Molwanîen, das Land des schadhaften Lächelns</title><link>http://molwanien.blog.co.uk/</link><url>http://data5.blog.de/design/preview/88/bcc5d8a9c302f4b9f147e56cd07e97_160x200.jpg</url></image><item><title>Als Antwort auf:St. Fjodorstag</title><description>Molwanien - kulinarisch&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Die molwanische Küche findet bei internationalen Gastro-Kritikern bisher leider nur wenig Beachtung. Völlig zu unrecht, wie ich meine. Zwar fehlt ihr etwas die mediterrane Leichtigkeit der Balkan-Küche, jedoch können die molwanischen Gerichte durchaus mit ihrer robusten Geschmacksneutralität und Improvisationsfreude punkten. &lt;br&gt;
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Ein Höhepunkt im molwanischen Küchenkalender ist ausgerechnet die Fastenzeit: Dort kredenzen die molwanischen Hausfrauen ihren Lieben (und sonstigen hungrigen Mäulern) immer das Nationalgericht Mymmlor Trunksky ("Beschwipster Hase"). Dieses Gericht hatte seinen Ursprung während der Regierungszeit der Lutenblager Patriarchen Nikolaj Bygottskij 1530-1544. Der Patriarch war bei der Bevölkerung wegen seiner allzu weltlichen Lebensweise in die Kritik geraten. Um seine tiefe Verwurzelung mit den kirchlichen Grundwerten zu demonstrieren, erließ Bygottskij umgehend strenge Fastengesetze: Die Fastenzeit wurde auf 180 Tage ausgedehnt, und während dieser Zeit wurde den Gläubigen und Ungläubigen des Landes jeglicher Alkoholkonsum strikt verboten. Um die Bevölkerung vor den Versuchungen und Verlockungen des Alkohols zu schützen, sollten während der Fastenzeit sämtliche Schnapsvorräte in den Klöstern und Abteien der "Frömmelnden Brüder von Chardonnay" zur Verwahrung abgegeben werden.&lt;br&gt;
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Dieser Aufforderung wurde jedoch nur sehr zögerlich Folge geleistet: War doch allgemein bekannt, dass die frömmelnden Brüder Kraft ihrer Gebete den Schnaps in Weihwasser verwandeln konnten. Lediglich der Bauer Ladislav Tumbskowitsch äußerte öffentlich Zweifel an dieser göttlichen Kraft: Er behauptete, dass die Mönche den Schnaps schlicht aussoffen, und die leeren Flaschen mit ordinärem Brunnenwasser wieder auffüllten. Nach dieser ungeheuerlichen, ketzerischen These wurde er umgehend von ausgebildeten Verhörspezialisten der heiligen Inquisition abgeholt, und ward danach nicht mehr gesehen.&lt;br&gt;
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Doch es gibt in Molwanien keine Gesetzte, die sich nicht umgehen ließen. Da der Alkohol nicht mehr getrunken werden durfte, mischten die findigen molwanischen Hausfrauen fortan den Knoblauchschnaps Zeerstum ihren Stallhasen unters Futter. Diese freuten sich über die ungewohnte Nahrungsergänzung ganz besonders, und in gar manchem Hinterhof sah man die Hasen bei einer fröhlichen Polonaise  durch die Stallungen ziehen. In der letzten Woche vor der Schlachtung bekamen die Hasen ausschließlich Zeerstum vorgesetzt, wodurch das Fleisch von innen heraus schön mariniert wurde. Als erfreulicher Nebeneffekt wurden die Hasen durch den Alkohol derart aufgedunsen, dass selbst das mickrigste Zwergkarnickel zum respektablen Rammler mutierte. Die Schlachtung selbst bekamen die Hasen in der Regel gar nicht mehr mit.&lt;br&gt;
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Leider gehen angesichts der wirtschaftlichnr Rezession und durch den angeborenen Geiz der Molwanier viele Hasenzüchter inzwischen dazu über, statt gutem Zeerstum nur noch billigen Industriemethanol an ihre Tiere zu verfüttern. Die Folgen können dramatisch sein: Beim Mensch kann dies zu Erblindungen führen, und die Hasen bekommen davon furchtbare Kopfschmerzen. Daher warnt das molwanische Gesundheitsministerium zur Fastenzeit regelmäßig mit großformatigen Plakataktionen davor, den Hasen schlechten Alkohol vorzusetzen. (Siehe Link: http://img.geocaching.com/cache/log/9b84235f-82ee-470b-a072-01b15eb12c4f.jpg)&lt;br&gt;
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Ein gut zubereiteter "Beschwipster Hase" ist eine wahre Delikatesse. Serviert wird er meist mit Roter Beete und dunkler Bratensoße, wobei erfahrene Hausfrauen zum Eindicken der oft etwas wässrigen Soße gerne ein paar Krümelchen Gips unterrühren. Der Geschmack wird dadurch harmonisch abgerundet, und der Kalk ist gut für die Knochen. &lt;br&gt;
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Guten Appetit!</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/07/29/st_fjodorstag~2719875/#c9976850</link><pubDate>Sat, 23 May 2009 13:47:08 +0200</pubDate></item><item><title>Als Antwort auf:Alltag in Dzrebo</title><description>hey leute!!!! ich komme aus Molwanien aber virklich!!!Vanja exsistiert!!!!und lutenblag auch&lt;br&gt;
ich war gestern bei eine freundin und wir haben gesprochen uber diese buch... ich fange an zu lesen und wow!!! was finde ich? die photos von mein stadt!!! ich komme aus Modica, sizilien. und in diese buch es gibt viele viele photos von mein stadt!!! ich doch sagen das Molwanien existiert und ich bin eine molwanierin!!!! ciaooo</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/02/11/alltag_in_dzrebo~1720257/#c3407961</link><pubDate>Sun, 29 Apr 2007 22:11:11 +0200</pubDate></item></channel></rss>
