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<rss version="0.92"><channel><title>Molwanîen, das Land des schadhaften Lächelns</title><link>http://molwanien.blog.co.uk/</link><description>Wer seinen Fuss auf molwanische Erde setzt, wird von diesem Land verzaubert sein. </description><language>de-DE</language><docs>http://backend.userland.com/rss092</docs><image><title>Molwanîen, das Land des schadhaften Lächelns</title><link>http://molwanien.blog.co.uk/</link><url>http://data5.blog.de/design/preview/88/bcc5d8a9c302f4b9f147e56cd07e97_160x200.jpg</url></image><item><title>St. Fjodorstag</title><description>	&lt;p&gt;Heute ist St. Fjodorstag und alle Leute kümmern sich um ihren selbstgegorenen Schnaps. Das kam so: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;St. Fjodor wurde 1507 geboren; seine Familie bestand aus wohlhabenden molwanischen Grundbesitzern. Mit kaum vier Jahren erstaunte er die Ältesten seiner Kirche, indem er ein ganzes Fass Messwein leerte. Diese religiöse Grosstat sollte er in seinem späteren Leben viele Male wiederholen. Von der Mutter erbte Fjodor Gelassenheit und gläubige Hingabe an Gott. Von seinem Vater erbte er die Gicht. Fjodors erste Frömmigkeitsperiode begann, als er im Alter von zehn Jahren ausgeschickt wurde, um seiner Familie bei der Feldarbeit zu helfen, dies jedoch verweigerte und sagte, es sei Gottes Wille, dass er im Haus bleibe und meditiere. Seine Hingabe hierin war so gross, dass der junge Mann nur noch zu Mahlzeiten und Feiertagen sein Zimmer verliess. In diesen Phasen pflegte er bis zu drei Stunden lang zu fasten und weihte dem Herrn sein Unbehagen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1837966" title="Feldarbeit"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/966/1837966_7e1b435654_s.jpeg" alt="Feldarbeit" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1837967" title="Ziegen"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/967/1837967_455005608e_s.jpeg" alt="Ziegen" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Fjodor war ein Mann vieler Widersprüche. Als seines Vaters Haus niederbrannte, bemerkte er, dies bedeute ihm nichts, da er nicht an materiellem Besitz hänge. Wenige Wochen später jedoch prügelte er mit einer Keule einen Mann beinahe zu Tode, weil dieser seine Laute gestohlen hatte, was Theologen einem Anfall religiöser Inbrunst zuschreiben. Fjodor war ein grosser Freund der Armen. Besonders am Herzen lag ihm das Wohl junger unverheirateter Frauen, und oft sah man ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Häuser aufsuchen, gewappnet lediglich mit einer Bibel und einer Flasche roten Messweins. Er pflegte darin das Evangelium zu verkünden und jenen, die vor ihm knieten, die Hände aufzulegen.&lt;br&gt;
St. Fjodors Gottergebenheit war so gross, dass er mit 21 Jahren verkündete, er sei dazu berufen worden, jegliche Bewegung aufzugeben. Zu seinen Exerzitien gehörte es, monatelang in gelassener Kontemplation am Kamin zu sitzen und sich bis auf drei Mahlzeiten pro Tag zunebst Naschereien der Speise zu enthalten. Zu anderen Zeiten verschwand er länger ohne jede Erklärung und kehrte von solchen Andachtsübungen mit undeutlicher Aussprache und unstetem Gang zurück - ein Zeichen, wie er sagte, dass ihn der Heilige Geist behauste.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1837970" title="Felskirche"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/970/1837970_26519d9e4c_s.jpeg" alt="Felskirche" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1837971" title="St. Fjodor"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/971/1837971_4f7e7534fe_s.jpeg" alt="St. Fjodor" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Mit 56 Jahren und mehr als 100 Kilogramm wurde er von protestantischen Freischärlern festgenommen, die ihn aufforderten, entweder seinem Glauben abzuschwören oder zu sterben. Fjodor lehnte dies ab, wobei er ganz ruhig sagte, der Herr werde ihn beschützen. Daraufhin wurde er an einen Baum gebunden, ausgepeitscht, mit Pfeilen durchbohrt und enthauptet. Seine letzten Worte waren: "Copra sanctum" ("heilige Scheisse").&lt;br&gt;
St. Fjodor wurde von Papst Paul 1617 seliggesprochen, 1623 von Papst Gregor XV. kanonisiert und war postum 1982 Gegenstand einer Episode der molwanischen Fassung der Serie "Das ist Ihr Leben".&lt;br&gt;
Reliquien seiner Unterhose kann man in der Sankt-Fjodor-Kapelle in Lutenblag betrachten.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Kein Wunder betrinkt man sich in Andacht an diesen wahrhaft Heiligen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/07/29/st_fjodorstag~2719875/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/07/29/st_fjodorstag~2719875/</link><pubDate>Sun, 29 Jul 2007 09:41:10 +0200</pubDate></item><item><title>Wahlen</title><description>	&lt;p&gt;Kurzentschlossen, wie sie sind, haben die Molwanier gestern Wahlen veranstaltet, dabei viele Zelte in Lutenblags einzigen Park gestellt, und los ging die Party. Denn zu unterscheiden zwischen Party und Partei, das ist doch gar nicht so einfach. Ersteres ist jedoch allen ein Begriff, darum haben sich die Aktivitäten hautpsächlich darauf beschränkt. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Über dem Ganzen lag ein komischer Dunst, oder Filz, und darum sind interessanterweise die Photos auch nicht so scharf, wie ich mir das gewöhnt bin. Oder ob das an der Sauce des Essens lag, die nach absolut nichts schmeckte?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Lassen wir das. Von einem Resultat habe ich noch nichts gehört, ich habe auch nicht verstanden, für was den hier gewählt wurde, ob es für den lokalen Mafiarat oder für den besten Gurkenhändler des Quartiers war. Nichts für wehleidige, denn wer eine nicht von Wasser triefende Gurke, sprich harte und knackige, verkauft, dem wird zur Strafe der Nichtbeachtung der Gurkenreglemente diese einfach über die Rübe gehauen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Hier ein paar Eindrücke:&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1718232" title="grüne Partei"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/232/1718232_b5edd89176_s.jpeg" alt="grüne Partei" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1718233" title="DSC00058"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/233/1718233_3e17f2f6fb_s.jpeg" alt="DSC00058" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1718234" title="DSC00060"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/234/1718234_5836b5d32f_s.jpeg" alt="DSC00060" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1718237" title="DSC00059"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/237/1718237_76aa13d1f6_s.jpeg" alt="DSC00059" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/06/23/wahlen~2503608/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/06/23/wahlen~2503608/</link><pubDate>Sat, 23 Jun 2007 08:01:42 +0200</pubDate></item><item><title>Sauwetter</title><description>	&lt;p&gt;In Molwanien scheint ja bekanntlich die Sonne immer dann, wenn man sie nicht will, zum Beispiel wenn man Kopfschmerzen hat, oder gerade nach der letzten Augenoperation, oder wenn man für 4 Wochen im Gefängnis sitzt weil man zur richtigen Zeit am falschen Ort war, und niemand zu Hause die Pflanzen giesst, dann scheint sie so brutal, dass auch die robustesten Kaktusse in Ohnmacht fallen und nachher die Wiederbelebungsmassnahmen durch Sprit, Viagra und Dauersprenkeln auch nichts mehr helfen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Trotzdem haben es meine neuesten Nachbarn geschätzt, dass letzte Woche ein sonniger Tag war, sie konnten sich so richtig im Dreck suhlen, denn dazu sind sie da: Wollschwein Rzorci sowie seine kleine Schwester Zjippy.&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1695816" title="sau"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/816/1695816_832c48c0fd_s.jpeg" alt="sau" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Zjippy ist übrigens nach einem berühmten Lokal in Bardjov benannt, wo es sein stolzer Besitzer vor drei Wochen erstanden hat. Er schwärmt jetzt noch davon:&lt;br&gt;
&lt;blockquote&gt;"Pitsa Parlours" werden in der City von Bardjov immer beliebter; eines der neuesten ist Zjippy, ein bei Studenten un männlichen Obdachlosen besonders beliebtes Lokal. Es gibt zwar einen begrenzten Lieferservice zu den umliegenden Hotels, aber wegen der unzuverlässigen Transportfahrzeuge kann es sein, dass die Bestellugn erst am nächsten Tag zugestellt wird. Aber nicht verzweifeln - die Pizzen sind auch kalt köstlich!&lt;/blockquote&gt;
 Mein Nachbar hatte Pizza Prosciuto bestellt, die ist aber nie angekommen, weil kurz davor das Wollschwein, das auf der Pizza hätte landen sollen, reissaus genommen hatte. Meinem Nachbarn ist es nach einer spektakulären Aktion in der Kanalisation von Bardjov gelungen, das Schwein wieder einzufangen, und darauf hat er es kurzerhand nach Dzrebo zurückgebracht, weil er ja für die Pizza bezahlt hatte, die aber nie geliefert wurde. So wurde Zjippy zu meiner grunzenden Nachbarin. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Bardjov (ausgesprochen Barditschejzoff) ist eine der grössten und lebhaftesten Städte in Ostmolwanien. Es ist eine kulturelle und historische Metropole; ausserdem kommen von hier etwa 70% der Zementproduktion des Landes. Die Stadt liegt auf der offenen Ebene der molwanischen Tundra und leidet oft unter dem starken Bora-Wind aus dem Osten. Nie um einen guten Einfall verlegen beschloss die Stadtverwaltung, dieses ganzjährige Phänomen zu nutzen, indem sie am Stadtrand eine Windfarm einrichtete. Bedauerlicherweise wurden drei der vier massiven Turbinen umgeweht, so dass dieses ehrgeizige Projekt nie sein volles Potential erreichte. Wegen des Winds und schlechter Bodennutzungsverfahren ist der ganze Landstrich nahezu frei von Vegetation, aber eben diese Kargheit gibt dem Vorposten in der Provinz seinen eigentlichen Charme.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1695845" title="zurich"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/845/1695845_a5428a005b_s.jpeg" alt="zurich" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1695846" title="bitch"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/846/1695846_7d58620f79_s.jpeg" alt="bitch" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/06/16/sauwetter~2462680/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/06/16/sauwetter~2462680/</link><pubDate>Sat, 16 Jun 2007 11:25:42 +0200</pubDate></item><item><title>Depression</title><description>	&lt;p&gt;Ansonsten liegt das Land immer noch in einer tiefen Depression, es kann die Nichtteilnahme am Eurovision Song Contest kaum verkraften. Durch eine ungewöhnliche Hitzewelle, vermischt mit der schwefligen Trauer der Bevölkerung, ist ein sonderliches Phänomen eingetroffen: die Dinge verlaufen und werden immer runder.&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1610320" title="haus"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/320/1610320_0dd2f3a3b0_s.jpeg" alt="haus" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1610321" title="room"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/321/1610321_5329806314_s.jpeg" alt="room" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Zwischendurch kam der Verdacht auf, ob dies vielleicht mit einer Sehstörung zu tun habe, es wurden auch internationale &lt;a href="http://www.lomography.com"&gt;Fachleute auf diesem Gebiet&lt;/a&gt; befragt, aber es kann noch nicht abschliessend bestimmt werden, ob dieses Phänomen weitergeht, oder ob es einfach noch bis Ende Mai vorkommen wird. Ich habe es auf jeden Fall geschafft, ein paar Schnappschüsse auf dem Schwarzmarkt, der ja eigentlich weiss ist, da er der einzige ist, aufzutreiben, die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1610337" title="friends"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/337/1610337_184c2c7d57_s.jpeg" alt="friends" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1610338" title="friend"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/338/1610338_1bbb8ac2bd_s.jpeg" alt="friend" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1610339" title="cat"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/339/1610339_63f52a9d6d_s.jpeg" alt="cat" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1610340" title="fly"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/340/1610340_0fdafe2dcc_s.jpeg" alt="fly" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Falls dies noch nicht ins Ausland vorgedrungen sein sollte: die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lomographie"&gt;Lomographie&lt;/a&gt; wurde ursprünglich von einem Molwanier, K.J. Bcekjecmec, erfunden, aber im Suff hat er sein Geheimnis an Touristen aus St. Petersburg weitergegeben. Er war übrigens ein begnadeter Dichter, mehr davon im nächsten Beitrag.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/05/22/depression~2313064/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/05/22/depression~2313064/</link><pubDate>Tue, 22 May 2007 10:57:37 +0200</pubDate></item><item><title>Nachtrag Musik</title><description>	&lt;p&gt;Bei meinem früheren Beitrag &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/02/10/musik_musik~1714265"&gt;Musik, Musik&lt;/a&gt; hat noch der entscheidende Beitrag des Coverbildes der endlich erschienenen CD gefehlt, hier kommts: &lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1610276" title="Spatzal"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/276/1610276_a3bc3321e2_s.jpeg" alt="Spatzal" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das ist meine letzte Entdeckung. Ansonsten komme ich immer wieder an baulichen Meisterwerken vorbei, vor allem von einem möchte ich berichten, das mein Reiseführer zu Recht so beschreibt:&lt;br&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine der besterhaltenen Hauptstrassen in Jzerbo ist der Boulevard an der Südseite des Vredjom-Parks. Neben hübschen Cafés und Antiquitätenläden gibt es auch einige sehr gut restaurierte historische Häuser an dieser Strasse, darunter eine grosse Villa aus blauem Tonsandstein; hier wohnte der städtische Henker, bis diese Stelle 1993 abgeschafft wurde.&lt;/blockquote&gt;
 Dies sieht so aus: &lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1610306" title="Henkerhaus"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/306/1610306_a5888976ba_s.jpeg" alt="Henkerhaus" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/05/22/nachtrag_musik~2313003/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/05/22/nachtrag_musik~2313003/</link><pubDate>Tue, 22 May 2007 10:45:28 +0200</pubDate></item><item><title>Aktuell: Seifenoper</title><description>	&lt;p&gt;Mal wieder etwas aktuelles zum schönen Land Molwanien:&lt;br&gt;
&lt;blockquote&gt;Zladko “Zlad” Vladcik, der das kleine osteuropäische Land Molwanien am European Song Contest hätte vertreten sollen, wurde bereits bei seiner Anreise verhaftet. Drogen im Gepäck wurden dem molwanischen Star bei einem kurzen Stop am Istanbuler Flughafen zum Verhängnis. Er wurde verhaftet und anschliessend gleich ins sein Heimatland zurückgeschafft. Wie das molwanische Informationsministerium weiter mitteilt, hat sich Zlad bereits bei seinen Landsleuten entschuldigt:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;On his return, “Zlad” apologised to everyone in Molvania for letting them down, especially his family, his friends and his dealer.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Dabei wären die Chancen für Molwanien, den diesjährigen Song Contest zu gewinnen, nie höher gewesen, denn die populäre Technoballade “Elektronik - Supersonik” hätte die osteuropäischen Nachbarn sicher überzeugt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Hier das offizielle Video der Technoballade “Elektronik - Supersonik”:&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;br&gt;Link: &lt;a href="http://de.sevenload.com/videos/UQPVuiC/Zladko-Zlad-Vladcik-Elektronik-Supersonik"&gt;sevenload.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Gesehen bei &lt;a href="http://bloggingtom.ch/"&gt;Blogging Tom&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/05/13/aktuell_seifenoper~2261156/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/05/13/aktuell_seifenoper~2261156/</link><pubDate>Sun, 13 May 2007 11:27:56 +0200</pubDate></item><item><title>Svetranj</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Svetranj ist noch immer einer der besten Plätze in Europa für den Erwerb von Discount-Gütern, und trotz der angedrohten gesetzlichen Massnahmen können Sie weiterhin ein Paar echter Laufschuhe Marke Nikey oder Reeboq für einen Bruchteil der eigentlichen Preise finden. DVDs sind ebenfalls reichlich vorhanden und billit; Reisende sollten aber daran denken, dass Molwanien offiziell als Region 7 klassifiziert ist (was bedeutet, dass diese Aufnahmen nur auf Geräten abgespielt werden können, die in Molwanien oder im nördlichen Bulgarien hergestellt wurden). Ferner ist abzuraten vom Kauf elektrischer Geräte, es sei denn, Sie wollen campen und müssen möglicherweise Feuer machen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1493398" title="schuhe"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/398/1493398_550e97b611_s.jpeg" alt="schuhe" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1493399" title="video"&gt;&lt;img src="http://data4.blog.de/media/399/1493399_8f65bcd31e_s.jpeg" alt="video" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Wie ihr seht, geht es mir blendend. Ich bin richtig im Kaufrausch, habe schon jede Menge Filme gekauft und muss nun nur um das Feuerspuken des TVs überwinden versuchen. Aber auch das sollte in diesem Land der unbegrenzten Möglichkeiten machbar sein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/05/03/svetranj~2204939/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/05/03/svetranj~2204939/</link><pubDate>Thu, 03 May 2007 19:08:04 +0200</pubDate></item><item><title>Alltag in Dzrebo</title><description>	&lt;p&gt;Da ich nun schon eine gute Woche in &lt;strong&gt;Dzrebo&lt;/strong&gt; bin, und hier eigentlich nicht viel los ist, kann ich behaupten, schon in eine gewisse Alltagsstimmung gekommen zu sein. Ich habe mich auch schon an die örtlichen Verkehrsmittel gewöhnt, und komme so eigentlich ganz selbständig zurecht. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Im Ort fahren viele Busse; anhalten kann man sie durch simples Winken oder, bei hohem Verkehrsaufkommen, mit einer kleinen Handfeuerwaffe. Eine Fahrt kostet 40 molwanische $; Fahrkarten kann man an Kiosken oder direkt bei den Fahrern kaufen. Man sollte nicht vergessen, mit dem im Bus befindlichen Automaten eine Fahrkarte pro Sektor zu entwerten sowie eine zusätzliche für jede Zone. Übriggebliebene Fahrkarten können danach mit einem Gerät wieder gültig gemacht werden, allerdings nicht mit dem zum Entwerten verwendeten.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Dies tönt nun einwenig kompliziert, aber wenn man mal das Prinzip begriffen hat, dann ist es ganz einfach. Ich fahre am häufigsten vom Sektor 1, wo ich wohne - in der Nähe des Königsschlosses - in den Sektor 2, wo der Grosse Platz, das Rathaus und die Römischen Ruinen sind, aber davon ein andermal. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wer ein herzhaftes Mahl zu erschwinglichen Preisen sucht, sollte erwägen, einen Tisch im &lt;strong&gt;Horgastz Vengelko&lt;/strong&gt; zu buchen, einem schlichten Café im Parterre eines Gebäudes an der belebten &lt;strong&gt;Sv. Izcata&lt;/strong&gt;. Zu den appetitlichen Hauptgerichten gehören geröstete Gans mit Schattenmorellen, Wildschweinlende und Steak nach molwanischer Art (d.h. komplett durchgebraten). Vegetarier oder auf koschere Speisen Angewiesene sollten &lt;em&gt;vecbek&lt;/em&gt; versuchen, eine Schweinefleisch-Crêpe, in der die Fleischstücke durch eine dicke Käsesauce geschickt verborgen sind.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1162613" title="cerdo"&gt;&lt;img src="http://data2.blog.de/media/613/1162613_622db83204_s.jpeg" alt="cerdo" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1162614" title="pulpo"&gt;&lt;img src="http://data2.blog.de/media/614/1162614_8dcf02977e_s.jpeg" alt="pulpo" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Der Marktplatz ist von vielen Cafés gesäumt, eigentlich entsteht dadurch eine gemütliche Atmosphäre, die nur durch die verschiedenen Autos gestört wird, die zwischen den Tischen geparkt werden. In ganz Molwanîen gibt es keinen Unterschied zwischen Strasse und Trottoir, die Autos sind überall willkommen und beanspruchen so auch kommentarlos den ihnen angebotenen Platz. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Nach einem anstrengenden Tag voller Sehenswürdigkeiten möchten sich viele Touristen entspannen, zum Beispiel mit einem Kaffee und einem Stück &lt;em&gt;muczecl&lt;/em&gt;-Käse in einem der vielen Freiluft-Cafés. Eine kleine Warnung: Die hiesigen Tauben sind nicht nur gefrässig, sondern gehören einer der seltenen Arten an, die über Zähne verfügen. Man sollte diese von Erregern wimmelnden Aasfresser auf gar keinen Fall füttern, sondern sie, wenn nötig, mit einer zusammengerollten Speisekarte oder einem Schirm verscheuchen. Das ist auch ein guter Tip für den Umgang mit den zahlreichen Musikanten und bettelnden Zigeunern auf dem Platz.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/02/11/alltag_in_dzrebo~1720257/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/02/11/alltag_in_dzrebo~1720257/</link><pubDate>Sun, 11 Feb 2007 12:59:01 +0100</pubDate></item><item><title>Dzrebo</title><description>	&lt;p&gt;Seit einer Woche wohne ich nun in Dzrebo, das liegt ca 20 km nordwestlich von Lublova. Ich habe mich gemütlich eingerichtet in einem Zimmer und habe vor, in den nächsten paar Monaten hier zu bleiben, denn es eignet sich bestens zur Beobachtung der molwanischen Sitten, Dzrebo ist eine verschlafene Stadt in den östlichen Steppen des Landes. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt; In Dzrebo, einer alten Bergbaustadt, entdeckte man im Mittelalter Silber, und wenn diese Edelmetallvorkommen nur ein paar Jahrzehnte länger gereicht hätten, so wäre die Stadt, wie dessen Bewohner behaupten, eine bedeutende europäische Stadt geworden. Heute ist der Ort ein bedeutender europäischer Lkw-Rastplatz and der Fernstrasse von &lt;strong&gt;Lutenblag&lt;/strong&gt; über &lt;strong&gt;Lublova&lt;/strong&gt; nach Osten. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dzrebo selbst besteht aus drei alten Weilern: Sektor 1, Sektor 2 und &lt;em&gt;Zibruzzka&lt;/em&gt; ("Das Minenfeld"). Leider ist die Arbeitlosigkeit in Dzrebo sehr hoch; dies hat zur Entwicklung einer Unterschicht von Bettlern geführt, von denen viele an den Strassenecken stehen und Passanten angehen. Diese armen Seelen mögen völlig heruntergekommen wirken, aber wenn es darum geht, milde Gaben zu fordern, sind sie doch recht gut organisiert. Einige von ihne akzeptieren sogar Kreditkarten. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Sie sind übrigens die einzigen in der Stadt, die diese Zahlungsart akzeptieren, kein Hotel, Restarant oder Laden würde sich zu so etwas entschliessen können. Ich wohne im Sektor 1, die Nachbarschaft würde ich nicht gerade als romantisch oder pittoresk bezeichnen, aber sie hat ihren Charme.&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1160195" title="quartier"&gt;&lt;img src="http://data2.blog.de/media/195/1160195_f44a827cd6_s.jpeg" alt="quartier" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1160196" title="verkäuferinnen"&gt;&lt;img src="http://data2.blog.de/media/196/1160196_66eda98de7_s.jpeg" alt="verkäuferinnen" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Verkäuferinnen, gleich um die Ecke von meinem Zimmer, sind übrigens ein Musterbeispiel molwanischer Verkaufskunst, man darf nichts anfassen, keine Fragen zu den Produkten stellen, Rückgeld gibt's sowieso keines, und wenn sie denn Zeit haben, darf man vielleicht etwas kaufen, aber sie in ihrem Gespräch zu unterbrechen gilt als äusserst unhöflich. Wenn man es sich trotzdem erlaubt, als Landesunkundige, wird man mit einem Schwall unverständlicher Worte übergossen und muss zuschauen, so schnell als möglich weiterzukommen, bevor der Bruder der linken Frau sich der Sache annimmt. Gestern habe ich gesehen, wie er eine alte Frau einfach so unter seine Gorilla Arme genommen hat und fünf Strassen weiter wieder absetzte. Damit sie so schnell nicht mehr am Stand seiner Schwester auftaucht. Dabei hat er ihr Gezeter mit einem knurrenähnlichem Laut locker überdeckt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/02/10/dzrebo~1714468/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/02/10/dzrebo~1714468/</link><pubDate>Sat, 10 Feb 2007 11:29:47 +0100</pubDate></item><item><title>Musik, Musik</title><description>	&lt;p&gt;Die Molwanîer sind ein lustiges Volk, sie lachen und tanzen gerne. Immer hat jemand ein Musikinstrument dabei, und es stört niemanden, wenn es falsch tönt.&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1160130" title="musik"&gt;&lt;img src="http://data2.blog.de/media/130/1160130_9ab1b2bdc2_s.jpeg" alt="musik" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Mit Borat wurden wir im Zentrum gleich in eine Beiz gezerrt, wo die beiden Herren oben ein Ständchen hielten. Natürlich ist das Feiern immer eine sehr nasse Angelegenheit, seither wurden wir von unzähligen Menschen zu sich auf's Wochenendhaus eingeladen, damit sie uns ihre absurden Geschichten erzählen und wir ihren selbstgebrauten Schnaps degustieren konnten. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1160152" title="schnaps1"&gt;&lt;img src="http://data2.blog.de/media/152/1160152_9608ef7296_s.jpeg" alt="schnaps1" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.co.uk/srv/media/media_item.php?item_ID=1160153" title="nachbarn"&gt;&lt;img src="http://data2.blog.de/media/153/1160153_d87eb9bbd0_s.jpeg" alt="nachbarn" vspace="5" hspace="5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Photos von diesen Ereignissen sind nicht allzu scharf, woran das liegt, müsst ihr Borat fragen, wenn er denn fähig ist, eine Antwort zu formulieren. Überhaupt kommt der erst richtig in Schwung, wenn der Alkohol fliesst und es lärmig ist um ihn herum. Nach drei Wochen geteilter Reise habe ich ihn darum alleine weitergeschickt. Er versprach, mich in &lt;strong&gt;Dzrebo&lt;/strong&gt; besuchen zu kommen, wo ich unterdessen ein kleines Zimmer gemietet habe bei einem alten Ehepaar, aber dazu in einem späteren Eintrag. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;An einem Samstag hatten wir übrigens die Gelegenheit, eines der vor uns so oft gelobten Spatzal! Revivals zu sehen! Vom Veranstalter wurden sie wie folgt angekündigt: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Spatzal!&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Zwei Mädchen, ein Junge und ein Transvestit bilden Molwanîens erfolgreichste Popgruppe, die vielfach preisgekfönte Band Spatzal!, die 1998 im Grand Prix Eurovision den fünften Platz belegten mit ihrem ansteckenden Tanzlied &lt;em&gt;Vlarsh ei Czolom&lt;/em&gt; ("Deinen Boogie tu ich zappeln"). Leider löste sich die Gruppe 2001 auf; der Bassist Vron Gzapaov bereitet ein Soloalbum vor. Ihr Einfluss ist jedoch so gross, dass noch immer zahlreiche Spatzal!-Revival-Bands die umliegenden Länder bereisen. Heute Abend und exklusiv für Sie ist die Gruppe noch einmal in der Originalformation im &lt;strong&gt;Hotjl Fzor Ztejl&lt;/strong&gt; zu hören, zum Glück ohne den Leadsänger.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Logischerweise fand das Konzert auf der berühmten Dachterrasse des Hotels statt, schliesslich lässt man sich hier in Molwanîen nicht durch den Winter von solchen Vergnügen abhalten! Zudem ist das Hotel sehr zentral gelegen: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Am Rande des Grossen Platzes in der Altstadt befindet sich das imposante &lt;strong&gt;Hotjl Fzor Ztejl&lt;/strong&gt;, ein prächtiges sechsgeschossiges Gebäude. Das &lt;em&gt;"Ztej"&lt;/em&gt;, wie es liebevoll genann wird, hat alles, was man von einem Luxushotel erwarten kann, ausser verlässlichen Wasserleitungen und einem Aufzug. Die meisten Zimmer bieten einen prächtigen Ausblick auf das benachbarte Wohnsilo. Ferner gibt es einen Dachgarten, auf dem Gäste sich entspannen können, umgeben von einer grossen Auswahl molwanischer Disteln.&lt;/blockquote&gt;
 sagt mein Reiseführer. Natürlich hat der den Ton genau getroffen. Das Durchschnittsalter der Zuhörer lag wahrscheinlich bei 55, die meisten sind schon am Morgen angereist, um sich langsam die Treppen bis auf's Dach hochzuschaffen, das alleine war schon ein ganzes Spektakel. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Da es auf der Terrasse weder Elektrizität noch Absperrungen gab, entschied der Hotelmanager kurzerhand, die Band unplugged spielen zu lassen und die äussersten Disteln als Fakeln anzuzünden, damit die Zuhörer nicht über den Rand nach unten fallen. Es ist denn auch nichts passiert ausser dass ein älterer Zuhörer beim Anblick der brennenden Disteln einen Herzinfarkt hatte. Anscheinend war er ein führender Biologe Molwanîens gewesen. Der Arzt, der unglaublich schnell zur Stelle war, wollte ihn mit einem Glas Wasser wieder zum Leben erwecken, leider war der Wasserträger nicht flink genug, um die 6 Stockwerke runter, zu den Nachbarn, und wieder auf die Terrasse hoch zu rennen, ohne dabei das Glas Wasser zu verschütten, der Biologe hat sich so ganz schnell ins Distelparadies verabschiedet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/02/10/musik_musik~1714265/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/02/10/musik_musik~1714265/</link><pubDate>Sat, 10 Feb 2007 10:45:45 +0100</pubDate></item><item><title>Lublova</title><description>	&lt;p&gt;Tja, seit ich vor einer Woche hier in Lublova angekommen bin, ist alles nur schief gegangen - bis gestern Abend:&lt;br&gt;
Der Borat, der ist ja Reporter und wurde darum in Lutenblag nach zu vielen neugierigen Fragen ins Gefängnis gesteckt (er behauptet zwar, dass er immer höflich geblieben sei, aber ich muss ehrlich zugeben, dass sein Englisch sehr mangelhaft ist und ich des Kasachischen nicht mächtig bin, darum habe ich so manchen Zweifel darüber, ob ich ihn richtig verstanden habe), der Borat also hat es nicht geschafft, dass wir unbemerkt in diesem Städtchen ankamen, nein, er musste gleich seine Kamera zücken. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Natürlich hat uns die Polizei unter die Lupe genommen, aber nach fünfzehn Flaschen &lt;strong&gt;zvadovar&lt;/strong&gt; (Chicorée-Extrakt, ein Nationalgetränk) waren wir dicke Freunde und dürfen nun in ständiger Begleitung alles anschauen. Das heisst konkret, dass wir übererallhin mitgeschleickt werden, in den Hünerstall des Stadtpräsidenten, an die Anrede des neuen Rektors der Universität, zum Hahnenkampf, von Saufgelagen muss ich ja gar nicht erst zu erzählen beginnen. Die Folge davon ist, dass ich gar nicht mehr zum Berichterstatten komme, weil die uns immer irgendwo hinzerren, vorgestern waren wir an der Beerdignung der Grossmutter des Schwagers des obersten Autohändlers etc. Natürlich verstehen wir kein Wort von all dem, was uns gesagt wird, aber eines haben wir verstanden: die Leute in Loblova dulden keinen Widerspruch. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Lublova wird eigentlich als schöne Stadt beschrieben, mein Reiseführer meint dazu:&lt;br&gt;
&lt;blockquote&gt;Obwohl Lublova nicht über die bemerkenswerte natürliche Schönheit der Dörfer weiter im Westen verfügt, kann die Stadt doch dem furchtlosen Touristen einiges bieten, wenn dieser bereit ist, die schwierige Reise über das karge Hochplateau zu dieser faszinierenden Grenzstadt zu unternehmen. Hier fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt, zumindest was Verkehrsmittel und Unterkunft angeht, und ist allenthalben umgeben vom Charme der Alten Welt.&lt;br&gt;
Zwar sind Teile der modernen STadt mit hren Fabrikgebäuden und riesigen Wohnblocks alles andere als attraktiv, aber immer, wenn man gerade verzweifeln möchte, biegt man um die Ecke und erblickt plötzlich eine atemberaubende Kirche oder einen verschwiegenen kleinen Platz.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Die Ordnungshüter, die uns unter ihre Fittiche genommen haben, waren selber noch nie im Zentrum, also haben auch wir dementsprechend unsere letzten Tage in romantischen Plattenbauquartieren verbracht. Gestern Mittag sind wir abgehauen (wir haben uns schändlich aus dem Gottesdienst zur Neujahrsfeier geschlichen, die Molwanier sind Orthodox und folgen dem Julianischen Kalender) und sind so zufällig in ein Lokal mit guter Livemusik gekommen. Aber davon erzähle ich später.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/01/14/lublova~1555745/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/01/14/lublova~1555745/</link><pubDate>Sun, 14 Jan 2007 23:45:26 +0100</pubDate></item><item><title>Silvester und seine Folgen</title><description>	&lt;p&gt;Tja, hätte ich doch nur meinen Reiseführer genauer gelesen, dann hätte ich auf mein letzes Abenteuer in &lt;a href="http://www.molwanien.de/"&gt;Molwanien&lt;/a&gt; verzichten können:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Da steht nämlich, schwarz auf rosa:&lt;br&gt;
&lt;blockquote&gt;Im allgemeinen ist Lutenblag für den Besucher eine sehr sichere Stadt; &lt;strong&gt;die Silvesterfeierlichkeiten sollte man jedoch tunlichst meiden, da sie organisiert und durchgeführt werden vom Militär, das dazu neigt, die Feier als Gelegenheit zu Forschung und Entwicklung zu nutzen.&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
Diese Praxis erreichte ihren Höhepunkt während der Feiern zur Jahrtausendwende 1999/2000, als man die erste weitreichende Feuerwerksrakete der Welt vorführte, die ein grenznahes Dorf in Rumänien auslöschte.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Am letzten Sonntag also, dem 31. Dezember, da habe ich plötzlich diese Warnung entdeckt, und lief los Richtung Busbahnhof. Seltsamerweise waren plötzlich alle Taxis wie vom Erdboden verschwunden, und der Hotelmanager wollte mir nicht sein Telephon ausleihen, da seine Grossmutter mit ihrer Schwester Rezepte für &lt;em&gt;Hrosflab&lt;/em&gt; austauschte, das ist mariniertes Fleisch, und sich auch sonst wenig um meine durch Panikschübe gefärbte Stimmung kümmerte.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Am Busbahnhof angekommen erfuhr ich, dass sonntags generell keine Busse fahren, und dass der einzige bestechliche Fahrer vor zwei Stunden schon stockbesoffen nach Hause gebracht wurde. Also spurtete ich zum Bahnhof, der war aber für die oben genannten Feierlichkeiten abgesperrt. Durch meine Fragen nach Zügen oder anderen Transportmitteln misstrauisch geworden, hat mich die Polizei dann kurzerhand auf den Posten mitgenommen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nach 3 Stunden Warten auf den zuständigen Offizier (der, wie ich später erfuhr, den Silvester mit seiner Familie in Lublova, im Osten des Landes verbrachte), entschied der anwesende Polizist, mich wegen Schnüffelei zu einer Woche Holzhacken zu verurteilen, die Polizeistationen in der Hauptstadt hatten den Nachschub nicht rechtzeitig geregelt, also kam ich ihnen grad recht. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nun, meine Hände sind rauh wie Schmirgelpapier, dafür bin ich voll durchtrainiert und kann jede Türe aus den Angeln heben. Letzteres wiederum ist der Grund, warum ich schon  vor 3 Tagen aus der Haft entfliehen konnte. Zusammen mit meinem Mithäftling Borat aus Kasachstan haben wir auf Umwegen gestern abend Lublova erreicht. Mehr darüber beim nächsten Bericht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/01/07/silvester_und_seine_folgen~1524924/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/01/07/silvester_und_seine_folgen~1524924/</link><pubDate>Sun, 07 Jan 2007 14:41:49 +0100</pubDate></item><item><title>Lutenblag</title><description>	&lt;p&gt;Nach einer doch eher beschwerlichen Grenzüberschreitung im Norden (bei Stolpp, einem kleinen verschlafenen Nest mit 5 Zollbeamten, deren 3 Frauen und 17 Kindern) vom letzten Donnerstag kam ich müde und verspannt in Lutenblag, der Hauptstadt &lt;a href="http://www.molwanien.de/"&gt;Molwaniens&lt;/a&gt; an. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Unterkunft hatte ich schon vor der Anreise organisiert, denn nichts weist darauf hin, dass das Leben und Reisen in Molwanien einfach ist, also hatte ich vorgesort und mir im Hotel "U Tri Hradjna" ein Zimmer für 2 Nächte reserviert. Für dieses Hotel hatte ich mich wegen der vielversprechenden Beschreibung entschieden: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Das ausgiebig restaurierte Jugendstilgebäude &lt;strong&gt;U Tri Hradjna&lt;/strong&gt; erhielt vor kurzem die Auszeichnung "Schönstes Hotel" von den Lesern des Magazins Vision Euro, einer Vierteljahresschrift, die sich an sehbehinderte Reisende richtet. Zwar sind die Zimmer relativ klein, aber raffiniertes Innendesign mit Elementen wie Klappbetten und der Kombination aus Faxgerät und Hosenpresse sorgen dafür, dass genug Bewegungsraum bleibt.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Zwar war meine Reservation nie angekommen und natürlich war nichts bereit (die Grossmutter des Besitzers -ca 50, aber schwer zu schätzen- musste noch schnell von Hand die Bettlaken waschen, damit ich nicht die ihren mitbenutzen musste) aber die behindertenfreundliche Umgebung war überall zu spüren, niemand konnte sich ohne Beschwerden orientieren oder fortbewegen. Der mürrische Besitzer zeigte mir mein Zimmer neben dem Kohlekeller und erklärte mir, dass ich für einen besseren Schlaf nur das kleine Fenster zu öffnen brauche, es zeige direkt auf die Hauptstrasse und die Abgase der alten Moskwitsch und Wolga führen zu farbigen Träumen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Gestern machte ich mich dann auf Entdeckungsreise. Der Reiseführer versprach: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Andere europäische Hauptstädte haben Lutenblag früher als so etwas wie einen rückständigen, provinziellen Vorposten betrachtet; aber selbst wenn dies je gestimmt hätte, so heute gewiss nicht mehr. Seit Lutenblag Gastgeber und Schauplatz einer ganzen Reihe bedeutender internationaler Ereignisse war - darunter die Pétanque-Weltmeisterschaft 1998 und anno 2001 die &lt;em&gt;Stverska!&lt;/em&gt; Folklorique Dance Expo -, hat sich die Metropole zu einer lebhaften kosmopolitischen Stadt entwickelt und verfügt über eine muntere Nachtclub-Szene, einen vollen Kulturkalender und eine recht zuverlässige Stromversorgung ausser in den abgelegensten Vororten.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Nach vielem Laufen und Schuhe am rauhen Strassenbelag Abschmirgeln gönnte ich mir ein Glas Rotwein in einer kleinen Bar, dem Bistroj Vjo Dzar.&lt;br&gt;
&lt;blockquote&gt;Das &lt;strong&gt;Bistro Vjo Dzar&lt;/strong&gt; ist ein 24 Stunden geöffnetes Café unweit des Bahnhofs. Das Essen ist billig, wenn auch einwenig fade, und den Kellnern kann man nichts vorwerfen, da sie bewaffnet sind.&lt;/blockquote&gt;
 schreibt mein Reiseführer, und ich stimme dem zu. Der Rotwein wurde in einem schmutzigen Glas serviert, das keck mit einem Zitronenschnitz garniert war. Beim Anfassen des Glases wurde mir klar, dass er eiskalt war (wahrscheinlich haben sie den Wein vor dem Küchenfenster gelagert, ein preiswerter Kühlschrankersatz in weiten Teilen Osteuropas) und beim Trinken hat mich der Zapfen nur so angesprungen.&lt;br&gt;
Trotz obigem Hinweis wollte ich den Kellner darauf aufmerksam machen, dass ich Wein ohne Zitrone bestellt hatte, aber ein kurzes Brauennachobenziehen seinerseit liess mich schnell verstummen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/01/07/lutenblag~1524918/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/01/07/lutenblag~1524918/</link><pubDate>Sun, 07 Jan 2007 14:40:23 +0100</pubDate></item><item><title>Molwanien</title><description>	&lt;p&gt;Gestern bin ich nach &lt;a href="http://www.molwanien.de/"&gt;Molwanîen&lt;/a&gt; abgereist, und kann schon von meinen ersten Eindrücken berichten, die sich mit dem sehr nützlichen Reisetipp decken: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Besucher, die zum ersten Mal in Molwanien sind, reagieren manchmal betroffen auf die recht direkte Art, in der die Einheimischen einander behandeln, gleich ob in Läden, beim Autofahren oder ganz einfach auf der Strasse. Erhobene Stimmen und wildes Gestikulieren sind üblich, und einem Aussenseiter mag es so vorkommen, als ob die Menschen einander nicht besonders mögen. In Wahrheit sind die Molwanier jedoch ein sehr unverblümtes Volk und kümmern sich nicht besonders um die Feinheiten des menschlichen Miteinanders. Einem anderen Autofahrer mit der Faust zu drohen oder ein Familienmitglied anzuspucken gehört für diese lockeren Leute zum gewohnlichen&lt;br&gt;
Alltag. Ein Neuankömmling braucht natürlich eine gewisse Zeit, um festzustellen, wie er auf ein solches Verhalten reagieren sollte - die genaue Abstufung der Grobheit z.B., die nötig ist, um die Aufmerksamkeit eines Kellners zu erhalten. Wenn Sie zu sanft sind, wird er Sie ignorieren. Wenn Sie zu aggressiv sind, könnte er eine verborgene Waffe ziehen. Mein Rat: lieber zu höflich sein. Sagen Sie "brobra" (danke sehr)zu ihrem Concierge und "vriszi" (bitte) zum Kellner. Sagen Sie Ihrem Taxifahrer, sein Wagen sei sauber (tatsächlich gibt es keine molwanische&lt;br&gt;
Formulierung für diese Situation, aber Sie können sich ja mit Gesten behelfen). Kurz gesagt: Versuchen Sie es mit Höflichkeit und lassen Sie sich überraschen, wie weit Sie damit kommen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Eine gewisse Ähnlichkeit zu Bulgarien ist absolut unbeabsichtigt und auch sehr überraschend. Noch kann ich die genauen Unterschiede und die Feinheiten der Gastfreundschaft nicht genau deuten, dazu muss ich noch einwenig weiterreisen. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Die Ein- und Ausfuhrbestimmungen Molwaniens gehören mit zu den strengsten in ganz Europa. Bitte beachten Sie, dass erwachsene Reisende maximal 2500 Zigaretten pro Person einführen dürfen (Kinder 1500). Keine Beschränkung gibt es hingegen für mitgeführte Alkoholmengen. Sie sollten allerdings darauf vorbereitet sein, dass Zollbeamte Stich- bzw. Kostproben vornehmen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Morgen sollte ich von der Grenze bis in die Hauptstadt Lutenblag vordringen können, bis dahin sag ich nur: "Krokystrokiskiaskya" (hoffentlich bis bald!).
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://molwanien.blog.co.uk/2007/01/07/molwanien~1524905/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://molwanien.blog.co.uk/2007/01/07/molwanien~1524905/</link><pubDate>Sun, 07 Jan 2007 14:38:01 +0100</pubDate></item></channel></rss>
